Die Wurzeln unseres Familienunternehmens reichen bis ins Jahr 1868 und bis ins Erzgebirge. Im dortigen Brandau stellte Josef Weber seinerzeit das berühmte traditionelle erzgebirgische Holzspielzeug her.

Sein Sohn Anton Weber erweiterte die Produktion um die Jahrhundertwende um den Bereich Leiterwagen. Nach dem Ersten Weltkrieg fand eine Spezialisierung auf Holzkleiderbügel statt. Damit hatte Anton Weber eine Marktlücke entdeckt, was zur stetigen Expansion des Betriebes führte.

Als Anton Weber 1943 starb, übernahm sein Sohn Rudolf Weber das Unternehmen. Durch den Ausgang des Zweiten Weltkrieges verlor die Familie Weber ihren Betrieb in Brandau. Jedoch schon 1951 gründete Rudolf Weber mit seinem Bruder Alfred ein neues Unternehmen in Bad König. Auch hier produzierte Rudolf Weber Holzkleiderbügel. Anfang der Sechziger Jahre nahm die Firma Rudolf Weber KG die Kunststoffbügelproduktion auf, um den wachsenden Bedürfnissen des Marktes gerecht zu bleiben. Die aufmerksame Beobachtung des Marktes und entsprechende Modernisierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen eröffneten der Rudolf Weber KG im Laufe der Jahre neue Märkte in Europa und Übersee. Die Expansion des Unternehmens fand ihren Ausdruck in der Eröffnung von Vertretungen in der Schweiz, Frankreich und Belgien.

1972 starb Rudolf Weber und seine beiden Söhne Ehrenfried († 1999) und Edgar Weber († 2005) übernahmen die Leitung. Mittlerweile ist die fünfte Generation der Familie Weber im Unternehmen durch Horst Weber, Andrea Weber-Holzberger und Sabine Weber vertreten. Nach wie vor wird in Bad König im Odenwald, also in Deutschland, produziert. Dort ist ebenfalls die Verwaltung des Betriebes angesiedelt.

Seit 2004 ist die Rudolf Weber KG ein FSC-zertifizierter Betrieb. Sie können auf Anfrage Ihren Kleiderbügelfavoriten aus FSC-zertifizierten Holz erhalten. Durch dessen Verwendung unterstützen wir eine bessere Bewirtschaftung der Wälder weltweit. Nähere Informationen finden Sie unter FSC Deutschland e.V.